Zugang zu sauberem Trinkwasser
Kurzfristige Versorgung – langfristige, nachhaltige Infrastruktur
Der Zugang zu sicherem Trinkwasser ist eine zentrale Voraussetzung für Gesundheit, Bildung und nachhaltige Entwicklung. Trotz des natürlichen Wasserreichtums im Fouta-Djalon in Guinea – einer Region, aus der zahlreiche große afrikanische Flüsse entspringen – besteht in ländlichen Gemeinden weiterhin ein erheblicher Mangel an gesicherter Trinkwasserversorgung, insbesondere im Distrikt Sonké, Timbi Madina.
Mangels koordinierter Infrastruktur wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche Einzelbohrungen angelegt. Diese stellen zwar kurzfristige Lösungen dar, führen jedoch langfristig zu einer Belastung der Grundwasserressourcen und bergen ökologische Risiken.
Das Projekt verfolgt einen zweistufigen, integrierten Ansatz, der kurzfristige Bedarfsdeckung mit langfristiger Ressourcensicherung verbindet.
Kurzfristige Maßnahme
Zur Deckung des unmittelbaren Wasserbedarfs werden Brunnen errichtet und instand gehalten, angepasst an die lokalen hydrogeologischen Gegebenheiten.
- Sicherstellung des unmittelbaren Zugangs zu sauberem Trinkwasser
- Reduzierung wasserbedingter Erkrankungen
- Entlastung insbesondere von Frauen und Kindern
- Stabilisierung der Lebensbedingungen in den Gemeinden
Diese Maßnahmen sind kosteneffizient, kurzfristig wirksam und gut monitorbar.
Langfristige Maßnahme
Bau eines gemeinschaftlichen Wasserturms
Als nachhaltige strukturelle Lösung ist der Bau eines gemeinschaftlich genutzten Wasserturms vorgesehen. Dieser dient der zentralen Wasserspeicherung und -verteilung und reduziert die Abhängigkeit von unkoordinierten Einzelbohrungen.
Ziele (langfristig):
- Dauerhafter, gleichberechtigter Zugang zu Trinkwasser
- Schutz der Grundwasserreserven
- Reduktion ökologischer Risiken und Prävention langfristiger Umweltdegradation
- Beitrag zur Anpassung an den Klimawandel
Der Wasserturm wird als gemeinschaftliche Infrastruktur konzipiert, mit klaren Regelungen zu Betrieb, Wartung und lokaler Verantwortung.
Ziele (langfristig)
- Dauerhafter, gleichberechtigter Zugang zu Trinkwasser
- Schutz der Grundwasserreserven
- Reduktion ökologischer Risiken und Prävention langfristiger Umweltdegradation
- Beitrag zur Anpassung an den Klimawandel
Der Wasserturm wird als gemeinschaftliche Infrastruktur konzipiert, mit klaren Regelungen zu Betrieb, Wartung und lokaler Verantwortung.
Unser Versprechen
Wir arbeiten transparent, verantwortungsvoll und respektvoll
und berichten regelmäßig über die Wirkung Ihrer Unterstützung.